Familienrecht

Das Familienrecht regelt die rechtlichen Beziehungen zwischen Paaren sowie durch Familie und Verwandtschaft verbundenen Personen. Neben der mit der Trennung von Eheleuten und Le­bens­part­nern einhergehenden Fragen zur Ehescheidung, Vermögensauseinandersetzung, Hausratsteilung, ferner zum Trennungs- und nachehelichen Unterhalt, Zugewinnausgleich und Versorgungsausgleich beraten wir - als Fachanwältinnen für Familienrecht - unsere Klienten auch darüber, wie getrennt lebende Eltern die tatsächliche und die rechtliche Situation für ihre Kinder gestalten können: Künftiger Lebensmittelpunkt des Kindes, Besuchs- (Umgangs-)kontakte, sog. Wechselmodell, Ferienregelung, Kindesunterhalt.

Nachfolgend sind beispielhaft Lebenssituationen genannt, in denen wir Ihnen rechtliche Hilfestellung geben können:

  • Ist es aufgrund von Übergriffen zu einer polizeilichen Wegweisung eines Partners gekommen, ist zu prüfen, ob das Familiengericht wegen eines Gewaltschutzverfahrens (Wohnungszuweisung, Unterlassung) anzurufen ist.
  • Werden volljährige Kinder von Seiten der Sozialbehörden auf Unterhalt für ihre Eltern in Anspruch genommen, überprüfen wir, ob die Forderung berechtigt ist.
  • Wollen Paare sich trennen und die Trennungsfolgen im Einvernehmen regeln, so leisten wir gerne Unterstützung. Es ist uns daran gelegen, dass Eltern sich auch nach der Scheidung zum Wohle ihrer Kinder noch begegnen können.

Für fa­mi­li­en­recht­li­che An­ge­le­gen­heiten kön­nen Sie eben­so wie in an­de­ren Rechts­ge­bie­ten Be­ra­tungs- und Ver­fah­rens­kos­ten­hil­fe in An­spruch neh­men, so­weit Sie Leis­tun­gen nach SGB II (Hartz-IV) be­zie­hen oder über ein relativ kleines Ein­kom­men ver­fü­gen.

Wir raten Ihnen unbedingt an, sich an das für Sie zuständige Amtsgericht zu wenden und dort einen Berechtigungsschein für Beratungshilfe zu beantragen, bevor Sie uns aufsuchen. Je Beratungsangelegenheit beläuft sich Ihr Eigenanteil auf 15 Euro.

Frau Rechts­an­wäl­tin Stein­hau­sen und Frau Rechts­an­wäl­tin Voigt sind Fa­chan­wäl­tin­nen für Fa­mi­li­en­recht. Die ent­spre­chen­den spe­zi­el­len theoretischen Kennt­nis­se ha­ben sie in Fach­anwalts­lehr­gän­gen (120 Zeits­tun­den) er­wor­ben. Es wa­ren auf sämt­li­chen Ge­bi­eten des Fa­mi­li­en­rechts drei schrift­li­che Ar­bei­ten mit ei­ner Dau­er von je­weils 5 Stun­den er­folg­reich ab­zu­le­gen. Die prak­ti­schen Kennt­nis­se waren durch die Be­ar­bei­tung von 120 Fäl­len aus dem Ge­bi­et des Fa­mi­li­en­rechts nachzuweisen.

Um den Fach­an­walts­ti­tel füh­ren zu dür­fen, ist es zu­dem er­for­der­lich, sich lau­fend fort­zu­bil­den. Vor­ge­schrie­ben sind min­des­tens 10 Fortbildungsstunden im Jahr.

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